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Facelift 2013
Eine fast komplett neue Mercedes E-Klasse
Schwerpunkt der Modellpflege war laut Hersteller die Sicherheitsausstattung. Deshalb nimmt die E-Klasse bereits viele Systeme vorweg, die im Sommer auch in der neuen S-Klasse zum Einsatz kommen.
Foto: Hersteller
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So umfangreich hat Mercedes noch keines seiner Modelle überarbeitet: Im Frühjahr 2013 rollt die E-Klasse komplett geliftet zu den Händlern. Eine Milliarde Euro soll die Modellpflege gekostet haben. Wir zeigen die ersten Bilder.

Mercedes bringt die E-Klasse neu in Form. Für die Motorshow in Detroit (14. bis 27. Januar 2013) kündigt Daimler die Premiere der überarbeiteten Baureihe an. Laut dem Automagazin „Auto, Motor und Sport“ sollen in die Entwicklung des überarbeiteten Modells rund eine Milliarde Euro geflossen sein

Coupé und Cabrio sollen folgen

Limousine und Kombi rollen im Frühjahr mit neuem Design, sparsameren Motoren und mehr Sicherheitstechnik zum Händler. Zu den Preisen, die aktuell bei 40.787 Euro für den Viertürer und 43.226 Euro für das T-Modell beginnen, macht das Unternehmen noch keine Angaben. Auch Coupé und Cabrio der Baureihe werden 2013 aufgefrischt.

Front-Design in zwei Varianten

Zu erkennen sind Limousine und die Kombi-Variante T-Modell auf den ersten Blick am neuen Gesicht – wie bislang nur in der C-Klasse gibt es jetzt zwei Varianten: Die eine fährt mit klassischem Kühler und einem aufsitzenden kleinen Stern, die andere mit größerem Stern auf der Kühlermaske, wie man es sonst von den Stuttgarter Sportwagen kennt. Die Flanken der neuen E-Klasse sind schärfer konturiert, das Heck wurde ebenso verändert wie das Design der Leuchten. Auch das Interieur hat Mercedes aktualisiert.

Kreuzungs-Assistent erkennt Querverkehr

Schwerpunkt der Modellpflege ist laut Hersteller die Sicherheitsausstattung. Deshalb nimmt die E-Klasse bereits viele Systeme vorweg, die im Sommer auch in der neuen S-Klasse zum Einsatz kommen. Dazu gehört unter anderem der optionale Bremsassistent BAS Plus inklusive Kreuzungs-Assistent, der auch Querverkehr und Fußgänger erkennt und mit einer, an die jeweilige an die Situation angepassten Bremskraft, Kollisionen vermeiden soll. Außerdem gibt es unter anderem einen Spurhalteassistent, der auch Unfälle mit dem Gegenverkehr vermeidet und ein blendfreies Dauerfernlicht.

Erstmals gibt es einen Diesel mit Hybrid

Die Motorpalette umfasst sechs Benziner von 184 PS bis 408 PS und fünf Diesel von 136 PS bis 252 PS. Hinzu kommt ein Dieselhybrid, der einen 204 PS starken Vierzylinder mit einem 26 PS starken E-Motor kombiniert. Mit einem Verbrauch von 5,8 Litern sparsamster Benziner ist der neuentwickelte Turbodirekteinspritzer mit vier Zylindern und 184 PS im E 200. Bei den Dieseln liegt der E 200 mit 4,9 Litern vorn. Für den Hybrid nennt Mercedes 4,1 Liter. (dmn, dpa)

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