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Bundestagswahl
Ypsilanti will Rot-Rot-Grün im Bund
Pitt von Bebenburg
SPD-Politikerin Andrea Ypsilanti. (Archivbild)
 Foto: Christoph Boeckheler
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Die SPD-Politikerin Andrea Ypsilanti spricht sich für Rot-Rot-Grün im Bund aus. Sie hat auch einen Vorschlag, wer als Kanzler die Koalition anführen könnte.

Die frühere hessische SPD-Vorsitzende Andrea Ypsilanti hat sich für einen „Politikwechsel“ mit einer rot-rot-grünen Koalition im Bund ausgesprochen. In einem Interview mit Deutschlandradio Kultur sagte Ypsilanti am Dienstag, sie nehme an der Basis ein Bedürfnis nach einer „Kehrtwende“ zu einem sozialen Europa wahr. Sigmar Gabriel könne als Kanzler so eine Politik vertreten.

Dazu müsse die Abkehr von der Austeritätspolitik gehören, also von Kürzungen im sozialen Bereich. „Es kann nicht sein, dass eine europäische Sozialdemokratie zuschaut, dass in den südlichen Ländern massenweise junge Menschen arbeitslos sind“, sagte Ypsilanti. Sie sprach sich ferner für die „Umverteilung des enormen Reichtums innerhalb der Staaten, aber auch innerhalb Europas“ aus. „Es würde dazugehören, wieder über die Demokratisierung der Lebensbereiche von Schule bis Arbeitsplatz zu sprechen“, fügte sie hinzu.

Ypsilanti war 2008 bei dem Versuch gescheitert, Ministerpräsidentin mit den Stimmen von SPD, Grünen und Linken zu werden. Sie hatte im Wahlkampf ein Bündnis mit der Linken ausgeschlossen. Vier SPD-Abgeordnete zogen nicht mit, als sie es doch anstrebte.

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